Mini, Midi, Maxi? Etuikleid, A-Linienform oder Empire-Stil? Kleider sind absolut en vogue und in den aktuellen Kollektionen gibt es sie in den unterschiedlichsten Schnitten, Farben und Styles. Aber nicht jedes Kleid schmeichelt auch jeder Figur. Mit unserem Figuren-Guide finden Sie jedoch ruckzuck heraus, welcher Schnitt Ihnen am besten steht und das Beste aus Ihrer Figur herausholt. Und keine Sorge: Es gibt wirklich für jede Frau das perfekte Dress, das die Rundungen gekonnt in Szene setzt und das eine oder andere Pölsterchen geschickt kaschiert.

Kennen Sie Ihren Figurtyp? Finden Sie es in unserem Figurberater heraus!

Der A-Typ:

Die A-Figur: Breite Hüften, kräftige Oberschenkel, und im Verhältnis dazu ein schmaler Oberkörper und zierliche Schultern? Dann zählen Sie zu den A-Figur-Typen.

Kleider für die A-Figur

Diese Kleider stehen Ihnen gut: Die goldene Regel bei breiten Hüften – Ausgleich schaffen! Um die Proportionen ins Gleichgewicht zu bringen, setzen Sie am besten auf Kleider, die den Oberkörper mit Mustern, asymmetrischen Ausschnitten, attraktiven Schulterpartien oder Gürteln betonen und Po und Oberschenkel locker umspielen. Von Ihrer Schokoladenseite zeigt sich Ihre Figur in taillierten Modellen und ausgestellten A-Linie-Kleidern mit schwingendem Rock. Setzen Sie in der unteren Körperpartie statt auf helle Farben auf dunkle Töne – so kaschieren Sie das Hüftgold zusätzlich.

Das geht gar nicht: Tabu sind schmal geschnittene Etuikleider, eng anliegende Kleider aus Stretch-Materialien, glitzernde Stoffe, Rüschen und Volants – zumindest rund um die Hüfte.

Der V-Typ:

Die V-Figur: Wer eine ausgeprägte Schulterpartie, schmale Hüften und schlanke Beine hat, besitzt die typische V-Figur.

Diese Kleider stehen Ihnen gut: Oben schmal, unten weit, heißt hier die Devise. Neckholder-Kleider oder oben eng anliegende Dresses mit überschnittenen Schultern, tiefen V-Ausschnitten oder Wasserfallkrägen strecken den Oberkörper und lassen breite Schultern gleich viel zarter wirken. Auch asymmetrische One-Shoulder-Kleider wirken schmeichelhaft. Dagegen darf es bei der unteren Körperhälfte ruhig ein bisschen voluminöser zugehen. Falten, Volants, schwingende Glockenformen oder aufgesetzte Schößchen sorgen für eine weibliche Silhouette. Und die Länge? Gerne knielang! So kommen Ihre schlanken Beine besonders schön zur Geltung.

Das geht gar nicht: Kleider, die obenherum für noch mehr Volumen sorgen wie Empire-Kleider mit Puffärmeln oder Dresses mit Carmen-Ausschnitt. Auch trägerlose Cocktailkleider oder Modelle mit Spaghetti-Trägern sind unvorteilhaft.

Kleider für die V-Figur

Der O-Typ:

Die O-Figur: Kennzeichnend für den O-Typ ist ein Oberkörper mit wenig Taille, einem runden Bauch und einem üppigen Busen. Im Vergleich dazu wirken Beine und Arme eher schmal.

Diese Kleider stehen Ihnen gut: Fließende, weiche Stoffe sind das A und O, wenn es darum geht, das eine oder andere Bauchröllchen geschickt zu kaschieren. Ideal sind A-Schnitte, die locker fallen, oder Wickelkleider, die seitlich drapiert werden und mit ihren Raffungen von Problemzonen ablenken. Aber auch mit Hemdblusenkleidern, Modellen im Empire-Stil und mit tiefen Ausschnitten, die das Dekolleté in den Vordergrund rücken, machen Sie eine gute Figur. Gedeckte Farben sind in jedem Fall schmeichelhaft. Muster dürfen nur zum Zug kommen, solange Sie die Körpermitte nicht betonen.

Das geht gar nicht: Vermeiden Sie in jedem Fall alles, was am Bauch aufträgt oder eng anliegt. Schmale Etuikleider und schlauchige Stretchkleider tun ebenfalls nichts für Ihre Figur.

Der H-Typ:

Die H-Figur: Wenn Schultern, Taille und Hüften annähernd gleich breit sind und kaum Rundungen aufweisen, zählen Sie zu den sportlichen H-Typen.

Diese Kleider stehen Ihnen gut: Bei allen androgynen Figuren kommt es darauf an, Kurven zu zaubern, wo keine sind. Besonders einfach gelingt das mit wadenlangen, ausgestellten A-Linienkleidern, Wickelkleidern und schwingenden Dresses, die die Taille gekonnt in Szene setzen. Auch mit Off-Shoulder-Kleidern mit Volants können Sie ohne großen Aufwand eine feminine Sanduhr-Silhouette kreieren. Rüschen, Stickereien und Drapierungen an Ausschnitt oder auf Hüfthöhe unterstützen den Effekt. Ebenfalls hilfreich für schöne Rundungen: Die Taille nach oben oder unten verschieben, z. B. mit Empire-Kleidern oder Hemdblusenkleidern, die mit einem breiten Hüftgürtel auf Figur gebracht werden.

Das geht gar nicht: Gerade oder kastig geschnittene Kleider sind für den H-Figurtyp keine gute Wahl. Finger weg heißt es auch bei Kleidern im Oversized-Style. Die lassen Ihre Figur noch eckiger erscheinen, als sie ohnehin schon ist.

Der X-Typ:

Die X-Figur: Die X-Figur ist die femininste aller Figuren und besticht durch eine schmale Taille und in etwa gleich breite Hüften und Schultern.

Kleider für die X-Figur

Diese Kleider stehen Ihnen gut: Frauen mit einer kurvigen Sanduhr-Figur sehen in fast allen Kleidern umwerfend aus, allen voran in klassischen Etuikleidern, die sich an den Körper anschmiegen und die Kurven sanft nachzeichnen, ohne zu eng zu sein. Aber auch bodenlange Boho-Kleider und kniekurze, körperbetonte Wickelkleider setzen Ihre Vorzüge besonders schön in Szene. V-Ausschnitte und Taillengürtel betonen Ihre Traumfigur zusätzlich. Auf Muster und starke Kontraste können Sie hingegen getrost verzichten. Die lenken nur von Ihren wunderbaren Proportionen und der natürlichen Sanduhr-Figur ab.

Das geht gar nicht: Vergessen Sie voluminöse Schnitte, Oversized-Modelle oder Hänger-Kleidchen, denn mit diesen Teilen verschenken Sie Ihr Figurpotenzial. Auch Minikleider wirken gelegentlich etwas unproportioniert.