Überlange Riesenschals, bunte Halstücher und flauschige Loops sind die perfekten Accessoires, um jedem Outfit einen besonderen Touch und das gewisse Etwas zu verleihen. Ob als Farbtupfer, als modischer Hingucker oder zum Abrunden des Gesamtlooks, Schals und Tücher halten wunderbar warm und setzen dabei trendige Akzente.

Doch wie trägt man die It-Pieces richtig? Gewickelt, gelegt oder gefaltet? Wir zeigen Ihnen verschiedene Styling-Möglichkeiten, mit denen Sie Ihre Lieblingsaccessoires jeden Tag im Handumdrehen neu in Szene setzen können.

Dauerbrenner „European-Loop“– easy going dank simpler Schlaufe

Diese Technik ist sozusagen die Mutter aller Schalbinde-Techniken. Vor allem für stürmische und ungemütliche Tage bietet sich der Look besonders an, denn der warme und flauschige Schal liegt nah und fest am Hals.

So funktioniert’s: Einfach den Schal auf halber Länge zusammenfalten, um den Hals legen und anschließend das offene Ende durch die Schlaufe des Schals ziehen. So verrutscht garantiert nichts und der Schal sitzt perfekt an der Stelle, an der er wärmen soll. Geht super schnell und passt über jeden Winterlook oder die Frühlingsjacke.

Dauerbrenner European Loop

 

Wasserfall-Technik

Fließend und dennoch fest – die Wasserfalltechnik

Diese Variation funktioniert am besten mit leichten Tüchern aus fließendem Stoff.

Zuerst wird das Tuch asymmetrisch übereinandergelegt und so gefaltet, dass vorne noch ein großes Dreieck mit langem Ende auf einer Seite bleibt. Dann legt man das weich fallende Tuch um den Hals und knotet die Enden auf einer Seite zusammen. Das Tuch kann dann unter dem Knoten noch etwas gerafft werden.

Besonders schön sieht diese Variante zu einem tiefer ausgeschnittenen Oberteil oder einem offenen Mantel aus. Wunderbar tragbar als schicker Alltagsstyle für die Einkaufspassage und einen Kaffee in der Stadt!

 

Falten und Knoten – der Stewardess-Look

Gepflegt von oben bis unten: Das ist unser Bild der Stewardess, die stets perfekt geschminkt und top gestylt ist. Vielleicht ist es auch das schön geknotete viereckige Tuch, das den Flugbegleiterinnen diese besondere Eleganz verleiht?

Diese Technik ist übrigens ganz leicht: Zuerst legt man ein gemustertes oder ein unifarbenes Tuch mit den diagonal gegenüberliegenden Ecken aufeinander. Anschließend so lange zur Spitze hin eindrehen, bis ein länglicher Schal entsteht. Diesen dann zweimal um den Hals legen und beide Enden doppelt verknoten. Die Knoten schließlich etwas fester ziehen und die Enden locker zur Seite fallen lassen. Mit diesem edlen Schal-Look peppen Sie jedes noch so schlichte Outfit auf und setzen ein schönes Statement.

Stewardessen-Look

 

Jugendlicher Star-Style – das Kopf- und Hüfttuch

Kopf- und Hüfttuch

Wer sagt eigentlich, dass Schals nur um den Hals getragen werden dürfen? Mit dieser Variante bekommt das komplette Outfit einen trendigen Touch. Egal, ob locker um die Hüfte geschwungen oder um den Kopf gebunden – der Schal als Accessoire macht den Look jugendlich und verleiht Ihnen eine besonders modische Note.

So funktioniert’s: Das längliche oder eingedrehte Tuch um den Kopf legen und eines der Enden von unten nach oben durch die innere Schlaufe ziehen – genauso auch bei der Version um die Hüfte. Hier darf das Tuch oder der Schal natürlich etwas lockerer sitzen als am Kopf. Einer top gestylten Fahrt durch die Frühlingslandschaft oder einem Spaziergang durch den Wald mit einem Tuch, das im Winde weht, steht nichts mehr im Wege. Unbedingt ausprobieren!

 

Flechten für mehr Stil – der Business-Knoten

Schluss mit der Langeweile um den Hals: Nun heißt es flechten für Ihren seriösen Business-Auftritt! Der geflochtene Knoten ist eine schöne Möglichkeit, das Büro- oder Business-Outfit eleganter zu gestalten. Er sieht vor allem zu einem schicken Blazer oder einem eleganten Kostüm prima aus.

So funktioniert’s: Zuerst wird der Schal in der Mitte zusammengelegt und die Schlaufe um den Hals geschwungen. Dann werden beide Enden durch die Schlaufe gezogen. Das eine Ende jedoch über dem anderen und mit der Schlaufe in der Mitte, zwischen den beiden Enden.

 

 

 

Raffinierter Knoten

Alles im Griff – stilsicher verknotet in den Frühling

Diese raffinierte Schalbinde-Technik ist perfekt für einen etwas wärmeren Frühlingstag: Ein Tuch wird der Länge nach in der Mitte zusammengelegt. Das Tuch wird dann in einer Schlaufe über das Handgelenk gelegt – die Enden hängen locker nach unten. Daraufhin zieht man die Enden durch die Schlaufe über dem Handgelenk. Wieder hängt der übrige Teil des Tuches locker nach unten. Schließlich die Hand anheben und die Enden um den Hals legen, dann erneut durch die noch immer am Handgelenk liegende Schlaufe ziehen.

Der Schal ist nun in eine perfekte Form gebracht und droht nicht mehr zu verrutschen.

 

Gefaltet und geknotet – schicker Retro-Look

Ganz hoch im Kurs liegen diese Saison auch wieder luftige Tücher. Kombiniert mit Strickpullis erleben die Halsschmeichler in den letzten Jahren ein furioses Comeback.

So funktioniert’s: Das Tuch wird zu einem Dreieck gefaltet und die Enden werden nach vorne gelegt und locker verknotet. Wir lieben den Look für die Übergangszeit: Das Tuch ist locker-leicht und liegt dennoch eng genug am Hals an, um bei einer frischen Frühlingsbrise oder kühlem Herbstwind warm zu halten.

 

Tuch im Retro-Look

 

Preppy und seriös – der Krawattenknoten

Schal im Krawatten-Knoten

Nicht immer soll es trendy und hip sein – ganz seriös präsentieren sich feine Schals und Tücher mit Krawattenknoten! Dafür wird der Schal der Länge nach von außen nach innen gefaltet. Wiederholen Sie diesen Schritt etwa zwei- bis dreimal, bis der Schal ca. 10-15cm breit ist. Nun legen sie den Schal um den Hals und die beiden Enden über der Brust über Kreuz. Führen Sie das obere Ende einmal um das untere herum, sodass eine lockere Schlaufe entsteht, und ziehen Sie es anschließend von unten nach oben durch die Halsöffnung. Nun nur noch vorne durch die eben gelegte Schlaufe führen und festziehen.

Besonders gut wirkt der maskulin anmutende Krawattenknoten zu femininen Kostümen oder locker geknotet als Stilbruch zu Baumwollshirt, Boyfriend-Jeans und hohen Sandaletten.

 

Kuschelwarm und stylisch – schneller Alltagslook

Wer kennt es nicht – wenn wir morgens das Haus verlassen, muss es schnell gehen. Eine schöne und unkomplizierte Variante lässt sich mit den angesagten XXL-Schals binden. Für einen extra voluminösen Look wird der Schal der Länge nach in der Mitte gefaltet und ganz klassisch zweimal um den Hals gelegt. Einen modischen Twist bekommt diese Schaltechnik, wenn Sie die beiden Enden vorne von oben nach unten durch die Schlaufe am Hals ziehen.

So liegt der Schal kuschelig und fest am Hals an. Wir lieben diesen Look für kalte Wintertage und den frischen Wind der Übergangszeiten!

Geknotet und gerollt

 

asymmetrisch geknotet

Asymmetrisch geknotet – Trend-Update für die Wasserfalltechnik

Die Wasserfalltechnik ist ein absoluter Dauerbrenner unter den Bindevarianten für Tücher. Mit einer leichten Abwandlung des klassischen Looks sorgen Sie jedoch für einen stylischen Twist.

So funktioniert’s: Falten Sie das Tuch zum Dreieck und legen es um den Hals. Die beiden Enden werden nun locker eingedreht, bevor sie miteinander verknotet werden. Asymmetrisch drapiert wird die Stylingvariante des Wasserfalls komplett. Wirkt besonders toll mit großen, fließenden Tüchern – unbedingt ausprobieren!

 

Raffiniert und praktisch – das Tuch als Tasche

Tücher sind kleine Stylingwunder und viel mehr als nur simple Halsschmeichler. Mit nur sechs einfachen Knoten wird das Tuch beispielsweise im Nu zur individuellen Handtasche.

So funktioniert’s: Setzen Sie einen Knoten an jeder der vier Ecken. Lassen Sie die so entstehenden Enden mindestens 20cm lang – aus Ihnen entstehen die Henkel der Tasche. Dafür verknoten Sie je zwei nebeneinanderliegende Enden miteinander, diesmal ganz knapp an den Spitzen. Fertig ist eine Tasche im angesagten Beutel-Stil.

Das Tuch als Tasche

 

gelegt und fixiert

Gelegt und fixiert – hippes Styling

Total angesagt sind derzeit übergroße, extravagante Schals in topmodischen Farben, mit Fransen oder außergewöhnlichen Prints, die einfach wie ein Kragen um den Hals gelegt und in der Taille mit einem etwas breiteren Gürtel auf Figur gebracht werden.

So kommen Muster und Farbverläufe der XXL-Schals nicht nur besonders gut zur Geltung, diese Stylingvariante ist auch eine hippe Alternative zur Übergangsjacke. Und im Winter? Wird Ihr unifarbener Wollmantel so zum absoluten Hingucker!

 

Zwei Tücher, ein Shirt – individueller Look

Sie mögen Individualität und eine persönliche Note in Sachen Mode? Dann werden Sie diesen Trick lieben: Aus zwei Tüchern und einem Gürtel wird im Handumdrehen ein individuelles Top.

So funktioniert’s: Legen Sie die beiden Tücher übereinander und verknoten Sie diese an zwei nebeneinanderliegende Ecken. Die so entstehende Lücke wird der Halsausschnitt. Schlüpfen Sie mit dem Kopf durch den Ausschnitt. Nun drapieren Sie die beiden Tücher an den Seiten in die gewünschte Form. Ein Taillengürtel fixiert alles und bringt das Top auf Figur.

Achten Sie darauf, dass die beiden Tücher in Farbe und Material harmonieren. Das vordere Tuch wirkt mit einem trendigen Muster besonders gut!

Das Tücher-Shirt

 

Kleid

Zwei Tücher, ein Kleid – Urlaubsfeeling garantiert

Aus zwei Tüchern entsteht ein schickes Kleid – diese Technik hat es uns besonders für den Urlaub angetan.

So funktioniert’s: Verknoten Sie die beiden Tücher an einer Ecke miteinander und legen Sie den Knoten über eine Schulter. Das vordere Tuch wird um den Körper gelegt und auf dem Rücken geknotet, das hintere an der Taille. So entsteht ein individuelles Kleid mit asymmetrischem Schnitt.

Auch hier ist es wichtig, dass die Materialien der beiden Tücher miteinander harmonieren. Und in Sachen Farbe? Ton in Ton wirkt edel, Kontraste setzen ein modisches Statement.